Schülermobilität in Antwerpen 2023

Am Samstag, den 4. März, kamen die Gäste aus Deutschland, Italien, Spanien und der Slowakei in Antwerpen an. Die „Eisenbahnkathedrale“ hinterließ bei allen einen tiefen Eindruck. Einige Studenten freuten sich, einander nach der vorangegangenen Mobilität wiederzusehen. Andere freuten sich darauf, einander zum ersten Mal im wirklichen Leben zu begegnen. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht.

Teacher’s walk (on Sunday morning) through the Jewish Quarter

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Am Sonntag, dem 5. März, war der Vormittag ebenfalls die Familien  reserviert. Am Nachmittag trafen sich alle in der Schule, um sich bei den Kennenlernspielen besser kennen zu lernen. Gleich bei der ersten Übung, bei der jeder sein Zeichentalent unter Beweis stellen konnte, wurde der Ton angegeben. Auch das Speed-Dating erwies sich als Erfolgsrezept. Der Tag endete mit einem Pizzabuffet, nach dem alle voller Erwartungen für die kommende Woche nach Hause fuhren.

Am Montag, dem 6. März, wurden die Gäste von der Schulleiterin Cécile Veraert begrüßt, die sie in die reiche Tradition des Onze-Lieve-Vrouwecollege plus (Kolleg Unserer Lieben Frau plus) einführte und eine kurze Einführung in das Ignatianische Bildungsprojekt gab.

Anschließend begab sich die Gruppe zum Steen, dem Stadtschloss, wo alle durch die interaktive Ausstellung – Die Geschichte Antwerpens – zum ersten Mal Antwerpen kennen lernten. Diese Ausstellung bot neue Einblicke in die Stadt, auch für die Antwerpener Schüler. Anschließend genoss die Gruppe die atemberaubende Aussicht vom Riesenrad aus. Nach dem Mittagessen im Komida, dem Studentenrestaurant auf dem UA City Campus, war es an der Zeit, die Stadt weiter zu erkunden. Die Schülerinnen und Schüler der 6ECMT bereiteten eine Stadtführung für die Studierenden vor und zeigten ihnen verschiedene schöne Facetten der Metropole. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Handelsbeurs und den Beginenhof gelegt. Das Konzept eines Beginenhofs muss Jakob Fugger bei der Planung seiner Fuggerei in den Sinn gekommen sein. Während des Spaziergangs achtete die Gruppe auf andere deutsche Kaufmannsfamilien des 19. Jahrhunderts, die nach der Wiedereröffnung der Schelde (1863) nach Antwerpen zurückkehrten und zur Entwicklung des Hafens und des kulturellen Lebens der Stadt beitrugen.

reception at school by the headmistress of OVLC Plus

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